Unsere Arbeit

Minster Sigmund Gabriel informiert sich über die Straßenkinder Tansania.

Was tun wir für die Straßenkinder in Tansania?

Seit 2004 ist unser Verein „Straßenkinder Tansania e.V.“ im östlichen Afrika aktiv, um die Lebensbedingungen von Straßen- und Waisenkindern in der Region Singida, Tansania, zu verbessern.

Schwerpunkte unserer Arbeit

  • Das Upendo-Heim für Waisen und ehemalige Straßenkinder in der Stadt Singida
    Mit dem Verein Städtepartnerschaft Salzburg-Singida (SCSS) haben wir vertraglich eine Zusammenarbeit vereinbart. Unser Verein übernimmt einen festgelegten Teil der laufenden Kosten des Upendo Home und beteiligt sich – wenn dies geboten erscheint und die Mittel des Vereins es zulassen – an notwendigen Investitionen.

Unser Verein sorgt dafür, dass die Grundbedürfnisse der Kinder im Upendo-Heim wie Betreuung, Essen, Trinken, ein Dach über dem Kopf und medizinische Versorgung erfüllt werden. Das eigentliche Ziel des Vereins aber ist, den Kindern eine Schulausbildung zu ermöglichen und sie nach der Schule in einem Beruf auszubilden. Straßenkinder können sich nicht auf die Hilfe einer Familie oder eines Familienverbandes stützen. Um ein selbstbestimmtes Leben führen zu können, müssen sie gut ausgebildet eine Arbeit finden. Nur so kann mit großer Sicherheit verhindert werden, dass sie als junge Erwachsene in die Kriminalität oder Prostitution abgleiten. Zurzeit leben 42 Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 21 Jahren im Upendo-Wohnheim.

  • Nicht alle bedürftigen Straßenkinder und –jugendlichen können aufgrund der begrenzten Kapazitäten im Wohnheim aufgenommen werden. Diesen Menschen helfen wir durch die Finanzierung eines Streetworkers. Ein kleiner Raum wurde angemietet, in dem die Bedürftigen regelmäßig mit Nahrung und Kleidung versorgt werden. Die Vermittlung in das Upendo-Wohnheim ist bereits bei drei Kindern gelungen. Neben unserem Verein tragen insbesondere sechs Einzelspender mit monatlichen Einzahlungen zum Erfolg dieser Maßnahme bei.
  • In § 2, Abs. 2 der Satzung des Vereins wird Zweck und Ziel so definiert:
    „Der Verein dient der Förderung der Belange der Erziehung, wobei er sich in der Stadt und Region Singida/Tansania auf die Betreuung elternloser Straßen- und Waisenkinder und Kinder aus sozial schwachen Familien konzentriert.“ Im Einklang mit diesen satzungsgemäßen Zielen fördert der Verein in Einzelfällen die Schul- und Berufsausbildung von besonders begabten jungen Waisen, die nicht im Upendo-Heim leben und für die im Anschluss an die Schulausbildung ein Studium nicht finanzierbar wäre. Ezekiel schließt in diesem Jahr sein Medizin-Studium erfolgreich ab und wird mit seinem fundierten Fachwissen maßgeblich zur medizinischen Versorgung und Weiterentwicklung in Tansania beitragen. Seine Schwester Teddy studiert nach Abschluss der weiterführenden Schulen im 1. Jahr Ernährungswissenschaften und stellt ein gutes Beispiel dar, dass auch Mädchen und Frauen eine Chance auf Bildung haben – wenn sie Hilfe erhalten. Außerdem finanziert unser Verein die Ausbildung des Jungen Emanuelle zum KFZ-Mechaniker und dem Jungen Twahil den Besuch einer weiterführenden Schule.
  • Seit Jahren pflegt unser Verein sehr gute Kontakte zum “Zentrum zur beruflichen Wiedereingliederung” (Vocational Rehabilitation Training Centre) SabaSaba in Singida. Diese Einrichtung bietet Berufsausbildungen für Jugendliche und junge Erwachsene mit allen Arten von Behinderungen. Weitere dringend erforderliche Ausbildungsangebote scheitern zurzeit an fehlenden Räumlichkeiten. In Kooperation mit der Umweltstiftung Bingo fördern wir den Neubau von drei weiteren Klassenräumen inkl. Büro und Lagerraum.
  • Der Kindergarten in Iambi in der Region Singida
    Der Verein hat wesentlich Mittel für den Bau eines Kindergartens in Iambi (Region Singida) und die Ausstattung mit Möbeln bereitgestellt. „Diese außergewöhnlichen und sehr hilfreichen Unterstützungen sind nur durch die Beiträge von den über 110 Mitgliedern und zahlreichen kleineren und größeren Spenden möglich.“ so der Mitbegründer und 1. Vorsitzende Heidulf Masztalerz. “Dass die Hilfen direkt und praktisch ohne Kostenabzug zur Wirkung kommen, ist in erster Linie dem freiwilligen Einsatz des sechsköpfigen Vorstandes zu verdanken. Aufgaben wie Kontakte nach Singida, zu Mitgliedern und Spendern pflegen oder den Verein „aktiv am Laufen halten“ sind auf alle Vorstandsmitglieder aufgeteilt. In den regelmäßigen Besprechungen wird über das breite Spektrum unserer Unterstützungen diskutiert und im Sinne der Kinder und Jugendlichen entschieden.“

Wofür die Straßenkinder Unterstützung brauchen…

  • Begleitung der Kinder vor Ort durch Betreuer, wenn möglich nicht nur durch eine Hausmutter und eine Köchin, sondern auch durch einen Sozialarbeiter; all das wird im Upendo Home geboten.
  • Beschaffung von Nahrungsmittel
  • Medizinische Betreuung
  • Sanierungs- und Renovierungsarbeiten an den Wohngebäuden
  • Schul- und Berufsbildung einschließlich der Beschaffung von Schuluniformen und Lernmaterialien
  • Kleidung
  • und noch vieles mehr…

Wir haben dafür ein Konzept entwickelt, das wir auch in Zukunft mit Hilfe Ihrer Mitgliedsbeiträge und Spenden sowie durch Zuwendungen unserer Partner umsetzen möchten.

Werden Sie Mitglied und unterstützen Sie unsere Arbeit!

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